Schorfresistente Apfelsorten

Pflanzdatum
    Laufzeit
Dezember 20012002 - 2006

Titel: Schorfresistente Apfelsorten II
Koordinator: Dr. Erik Schulte (Bundessortenamt, Prüfstelle Wurzen) erik.schulte@bundessortenamt.de
Standorte: (mit Ansprechpartnern):
· SLVA Ahrweiler, Sachgebiet Obstbau, Bad Neuenahr-Ahrweiler - G. Baab
· Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Auweiler-Friesdorf - L. Linnemannstöns
· Kompetenz-Zentrum Obstbau-Bodensee, Bavendorf-Schumacherhof, Ravensburg - M. Zoth
· Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Erfurt - (Fr.) M. Möhler
· Forschungsanstalt für Wein- und Gartenbau, Institut für Obstbau,Geisenheim - Prof. Dr. H. Jacob
· Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum OVB Jork - Dr. R. Stehr
· Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Dresden-Pillnitz - (Fr.) Dr. G. Krieghoff
· Lehr- und Versuchsanstalt des Landes Sachsen-Anhalt, Quedlinburg – Dr. E. Roth
· Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, Versuchsstation Rostock-Biestow - Dr. F. Höhne
· Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau,Veitshöchheim - H. Siegler
· LVWO Weinsberg - Dr. F. Ruess
· Bundessortenamt, Prüfstelle Wurzen - Dr. E. Schulte
Versuchsbeschreibung
Prüfung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Apfelschorf, sowie der Wuchs- und Ertragsleistung von 12 Apfelsortenneuheiten auf 12 Standorten im Bundesgebiet
Pflanzmaterial
Pflanzabstand
Erziehungsform
Kulturführung
Versuchsaufbau
2jährige Bäume mit 1jähriger Krone (Knipp-Bäume) auf M9 (Lodder) vf
3,50 m x 1,25 m
Schlanke Spindel
praxisüblich
12 Standorte, 12 Sorten, 5 Bäume pro Wiederholung ;
je Standort 2 Wiederholungen
Sorten
Ariwa
Coop 42
Hauenstein Klon 86-6
Pillnitz Klon 1,157
Pillnitz Klon 17,183
Pillnitz Klon 3,108
Pillnitz Klon 30,92
Pillnitz Klon 41,170
Pillnitz Klon 43,98
Santana
Topaz
Dalinbel

zusätzlich 7 Schorf-Zeigersorten


Anmerkung:
Die Sorte ‘Dalinbel‘ wurde im März 2002 gepflanzt


Messungen und Bonituren
· Stammdurchmesser (Messung vor Vegetationsbeginn im Frühjahr)
· Kronenvolumen (Messung ab 3. Standjahr im Frühjahr nach dem Schnitt)

· Blühbeginn (10% offene Blüten)
· Vollblüte (80% offene Blüten)
· Blühende (90% abgefallene Blütenblätter)
· Blühstärke (Note 1 – 9)
· Blütenfrostanfälligkeit (% erfrorene Blüten)
· Fruchtbehang nach Junifruchtfall (Note 1 – 9)

· Blattschorf (Ende Juni, Anfang September; Note 1 – 9)
· Fruchtschorf (Ende Juni, Anfang September und zur Auslagerung; Note 1 – 9)
· Mehltau (Primärbefall, Sekundärbefall im Juni)

· Erntetermin (Datum)
· Ertrag (kg marktfähige Früchte/Baum)

· Mittleres Fruchtgewicht (g/Frucht)
· Fruchtdurchmesser in 5 mm-Klassen (Gewichtsanteil je Klasse von 55 bis 90 mm)
· Menge der Deckfarbe (Gewichtsanteil in 6 Farbklassen)

· Fruchtberostung (Note 1 – 9)
· Stippe (Note 1 – 9)
· Fleischbräune (Note 1 – 9)
· Schalenbräune (Note 1 – 9)

· Stärkegehalt zur Ein- und Auslagerung (Note 1 – 9)
· Festigkeit zur Ein- und Auslagerung (Note 1 – 9 oder N/cm²)
· Refraktrometerwerte zur Ein- und Auslagerung
· Gesamtsäure zur Ein- und Auslagerung (mg/100ml)

· Zeitpunkt der Auslagerung (Datum)
· Zeitpunkt der optimalen Genußreife (Datum)
· Geschmack (Note 1 – 9)
· Aussehen (Note 1 – 9)

Zusätzliche Notizen:
· Holzfrosthärte
· Krankheitsbefall bei Auftreten (Regenfleckenkrankheit; Rindenkrankheiten)
· Schädlingsbefall (Blattläuse; Spinnmilben)

Zwischenergebnisse:
liegen zur Zeit noch nicht vor

Arbeitskreis Obstbauliche Leistungsprüfung
beim Verband der Landwirtschaftskammern e.V., Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn





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