Buntes, artenreiches Grünland auf Dauer erhalten

Oder: Futter von Extensivgrünland und Biotopflächen in Folien einpacken, ein Widerspruch? Die Eifeler Bauern zeigen, wie es geht
Kurz und knapp
Artenreiches und damit bunt blühendes Grünland erfreut das Auge des Betrachters. Insbesondere Touristen mögen die bunte Landschaft.
Die meisten bunt blühenden Arten des Dauergrünlandes blühen relativ spät, damit wird aber die Futterqualität auch zusehends schlechter; je älter der Aufwuchs ist, ums so schlechter wird das Futter verdaulich, also auch weniger geeignet für Milchkühe. Zudem kommt, dass auch mehr Pflanzenkrankheiten auftreten und manche Kräuter als unerwünscht gelten wie z.B. Distelarten, die nicht gefressen werden oder giftige Arten wie z.B. Hahnenfuß, Wiesenschaumkraut oder Sumpfdotterblume, die nur als Trockenfutter (=Heu) unproblematisch, d.h. dann ungiftig verwendet werden können.
Soll das Bunte erhalten bleiben, müssen die meisten Arten auch zur Samenreife gelangen, das bedeutet nichts anderes, als dass die Futterqualität noch weiter sinkt. Von daher ist auch verständlich das die Aufwüchse aus Biotopflächen wie Biotopgrünland oder Streuobstwiesen den Landwirten nicht besonders beliebt sind. Zur weiteren Bewirtschaftung ist bei den Bauern auch Idealismus und Naturverbundenheit erforderlich.

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