Tüpfelschwärze


Wissenschaftl. Bezeichnung:
Pseudomonas syringae pv. tomato
© DLR

Art:
Krankheiten

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
Auf den Blättern und Blattstielen von Tomatenpflanzen sind anfangs wässrige Punkte sichtbar, die sich später dunkel verfärben und schließlich zusammenfließen. Auch auf den Früchten werden wässrige, dunkelbraune bis schwarze, 2 mm große Flecken hervorgerufen, die von einem grünen Hof umgeben sind, der das erkrankte Gewebe vom gesunden scharf abgrenzt. Blüten, die infiziert sind, bringen keine Früchte hervor, so wird der Ertrag vermindert.

Biologie:
Die Tüpfelschwärze ist eine Bakteriose, d.h. eine von Bakterien hervorgerufene Krankheit. Ähnliche Symptome ruft auch das Bakterium Xanthamonas.

Die Bakterien überwintern bis zu zwei Jahren auf infizierten Pflanzenresten im Boden. Sie gelangen meist durch infizierte Samen in den Garten, wo sie sich dann durch Wind und Regen auf andere Pflanzen ausbreiten. Sie dringen in die Pflanzen durch Spaltöffnungen an den Blättern, durch Blüten und durch Verletzungen im Pflanzengewebe ein.
Besonders regnerische, feucht-kalte Wetterperioden begünstigen das Verbreiten der Krankheit.

Bekämpfung:

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:


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