Vögel


Wissenschaftl. Bezeichnung:

Fraßschäden durch Vögel


Foto: Josef Schlaghecken

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:
In Gärten werden Vögel meist als Nützlinge betrachtet, da viele von ihnen erhebliche Mengen an Schadinsekten vernichten können. Ein Teil der heimischen Vogelarten kann aber auch starke Schäden verursachen.

Schadbild:
Am bekanntesten sind sicherlich Stare, die innerhalb kurzer Zeit Süß- aber auch Sauerkirschbäume plündern oder Amseln und Drosseln, die bevorzugt die ersten Erdbeerfrüchte anpicken. Neben Fraßschäden an Früchten (Kirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren, Weintrauben, Birnen und Äpfel) sind es vor allem Tauben und Spatzen, die junge Gemüsepflanzen (vor allem Salat) anfressen und Samen beziehungsweise Keimlinge aus der Erde picken.

Biologie:
Folgende Vogelarten verursachen häufiger Schäden an Kulturpflanzen:
  • Star
  • Amsel, Drossel
  • Haus- und Feldsperling
  • Tauben

Gelegentlich kommt es im Winter auch zu Knospenverbiss durch Finken.

Bekämpfung:
Eine direkte Bekämpfung von Vögeln ist nicht möglich. Gemüse- und Erdbeerbeete können mit Netzen abgedeckt werden. Besonders gut eignen sich Kulturschutznetze, die auch zur Abwehr vieler anderer Schädlinge eingesetzt werden können. Diese Netze haben eine Haltbarkeit von mehr als fünf Jahren.
Das Anbringen von Vogelschutznetzen an Bäumen ist wegen der Baumgröße oder aus optischen Gründen meist nicht möglich. Deshalb sind Vogelscheuchen für den Garten besser geeignet. Dazu eignen sich alle flatternden, Geräusche erzeugenden oder glitzernden Materialien. Im Handel werden relativ teure elektronische Vogelscheuchen angeboten, daneben sind Vogelschreckstreifen aus bunten Aluminium-Streifen preisgünstiger erhältlichen. Auch mit einer „klassischen“, selbst gebastelten Vogelscheuche oder blinkenden CD-Scheiben, kann die Vogelwelt kurzfristig beeindruckt werden. Unabhängig vom Kostenaufwand funktionieren diese Methoden nur so lange, bis die Vögel sich daran gewöhnt haben. Soll die Scheuche, gleich welcher Art, wirken, darf sie nur kurzfristig angebracht werden.

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:

Wissenschaftl. Bezeichnung:

Fraßschäden durch Vögel


Foto: Josef Schlaghecken

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:
In Gärten werden Vögel meist als Nützlinge betrachtet, da viele von ihnen erhebliche Mengen an Schadinsekten vernichten können. Ein Teil der heimischen Vogelarten kann aber auch starke Schäden verursachen.

Schadbild:
Am bekanntesten sind sicherlich Stare, die innerhalb kurzer Zeit Süß- aber auch Sauerkirschbäume plündern oder Amseln und Drosseln, die bevorzugt die ersten Erdbeerfrüchte anpicken. Neben Fraßschäden an Früchten (Kirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren, Weintrauben, Birnen und Äpfel) sind es vor allem Tauben und Spatzen, die junge Gemüsepflanzen (vor allem Salat) anfressen und Samen beziehungsweise Keimlinge aus der Erde picken.

Biologie:
Folgende Vogelarten verursachen häufiger Schäden an Kulturpflanzen:
  • Star
  • Amsel, Drossel
  • Haus- und Feldsperling
  • Tauben

Gelegentlich kommt es im Winter auch zu Knospenverbiss durch Finken.

Bekämpfung:
Eine direkte Bekämpfung von Vögeln ist nicht möglich. Gemüse- und Erdbeerbeete können mit Netzen abgedeckt werden. Besonders gut eignen sich Kulturschutznetze, die auch zur Abwehr vieler anderer Schädlinge eingesetzt werden können. Diese Netze haben eine Haltbarkeit von mehr als fünf Jahren.
Das Anbringen von Vogelschutznetzen an Bäumen ist wegen der Baumgröße oder aus optischen Gründen meist nicht möglich. Deshalb sind Vogelscheuchen für den Garten besser geeignet. Dazu eignen sich alle flatternden, Geräusche erzeugenden oder glitzernden Materialien. Im Handel werden relativ teure elektronische Vogelscheuchen angeboten, daneben sind Vogelschreckstreifen aus bunten Aluminium-Streifen preisgünstiger erhältlichen. Auch mit einer „klassischen“, selbst gebastelten Vogelscheuche oder blinkenden CD-Scheiben, kann die Vogelwelt kurzfristig beeindruckt werden. Unabhängig vom Kostenaufwand funktionieren diese Methoden nur so lange, bis die Vögel sich daran gewöhnt haben. Soll die Scheuche, gleich welcher Art, wirken, darf sie nur kurzfristig angebracht werden.

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:


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