Klauengesundheit bei Milchkühen, nicht nur für die Füße wichtig!

Stand: 01/06/2021
Neben der langen Liste an Faktoren, die Einfluss auf die Klauengesundheit nehmen, gibt es auch vielfältige Leistungsparameter, die durch eine Erkrankung der Klauen beeinflusst werden und nicht selten zum Abgang der jeweiligen Tiere aus dem Betrieb beitragen.

Klauen- und Gliedererkrankungen sind mit 11,6 % in RLP nach Unfruchtbarkeit (Platz 1) und Euterproblemen (Platz 2) der dritthäufigste Abgangsgrund von Milchkühen.
Auslöser für Klauenerkrankungen sind immer zu hoher Druck auf die Lederhaut, egal ob von außen oder von innen, sowie eine erhöhte Verschmutzung.
Ein gutes Herdenmanagement, die Ermittlung und Beseitigung innerbetrieblicher Risikofaktoren sowie eine regelmäßige und sachgemäß durchgeführte funktionelle Klauenpflege tragen maßgeblich zu einer Reduzierung lahmer und kranker Tiere bei.
Doch wie beeinflusst die Klauengesundheit die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion?


Lesen Sie dazu den Fachbeitrag im Anhang. Er erläutert Einflussfaktoren in der Haltung und im Herdenmanagement und stellt das "Locomotion Scoring" (die Tierbeobachtung) als Werkzeug zur Lahmheitskontrolle vor.

Regelmäßige Klauenpflege (mindestens 2x pro Jahr) ist neben der wiederkehrenden täglichen oder wöchentlichen Lahmheitskontrolle der Tiere die wirksamste Maßnahme, um Klauenerkrankungen vorzubeugen.

© DLR Eifel

Download: Klauengesundheit_2021-01_Herres.pdfKlauengesundheit_2021-01_Herres.pdf


Hannah.Herres@dlr.rlp.de     www.DLR-Eifel.rlp.de drucken nach oben  zurück